Monatsarchiv: Januar 2013

Winterzauber – LOS GEHTS!

Gestern und heute ist bei mir der Winterzauber-Koch-und-Backwahn ausgebrochen.

Wildfond

Der Wildfond köchelte gestern vor sich hin, während der Rotkohl gemütlich durchgeknetet und angesetzt wurde. Überraschenderweise habe ich keinen Muskelkater davongetragen!

Heute folgten die Give-Aways, die ja bei meinen Supperclubs inzwischen Standard geworden sind – wie meistens irgendwie aufs Thema bezogen. Stehen etwas schief und krumm in der Gegend rum, aber gerade ist es ja auch ein bisschen warm für die Herren!Schneemänner

Das letzte Foto schon mal als Vorgeschmack auf den 2. Gang. So groß ist das von mir hierfür vorgesehene Exemplar nicht, aber es stammt vom gleichen Kürbisfest in Franken. Das war mal ein krasses Fest – ein komplettes Dorf war auf Kürbis getrimmt. Auf den Wiesen waren Unmengen an Kürbissen aufgereiht. Mich hat das an die Kreuzwegprozessionen bei uns im Dorf erinnert. Damals mussten die Frauen immer aus den schönen Blüten heilige Bilder vor die Stationen legen, und in Franken waren die verschiedenen Kürbissorten zu schönen Mustern ausgelegt. Da konnte man sich wirklich nicht entscheiden, welchen man haben wollte! Und im ganzen Dorf verteilt gab es die abgefahrensten Kürbis-Spezialitäten. Kürbisbratwurst, Kürbispizza, Kürbisflammkuchen, Kürbissaft, Kürbisketchup, Kürbischutney, Kürbismarmelade, Kürbisalles. Hach, sehr ihr, warum ich mich so auf den Kürbisgang freue? Weil dieses Kürbisfest, trotz meiner vorherigen Ungläubigkeit, wahnsinnig schön war. Der Freund auf dem Bild ist übrigens kein Zwerg, sondern normal groß. Der Kürbis ist keins von allem drei.

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Zypriotische Küche

Liebe Leute, was gibt es in Zypern tolles Essen! Ich bin total begeistert und das Thema des nächsten oder übernächsten Supperclubs steht fest.

Und hier habe ich einen Blog gefunden, der zwar keine zypriotische, aber tolle türkische Gerichte sammelt – macht einen super tollen Eindruck. Ich freue mich aufs Experimentieren!

Strudelteig

Über Silvester habe ich wie jedes Jahr nette Freunde von überall her getroffen und prompt als Küchenhilfe das Silvester-Abendessen für 70 hungrige Mäuler mitgekocht. Toll, nicht die Verantwortung zu haben, dass man die richtigen Mengen einkauft! So habe ich lediglich mit einem netten Österreicher zusammen 4 Stunden lang Strudel gefüllt. Zuerst hatten wir noch viel Zeit, unserer Phantasie freien Lauf zu lassen (da habe ich wieder viele tolle Wörter gelernt. Vogerl-Salat und Sprudler zum Beispiel). Unsere Strudel sahen hinterher aus wie Keulen, Einräder, Bälle (ja, es war eine Jonglierverantstaltung), Gesichter, Bonbons, Sterne, Katzen, Schweine, und andere lustige Formen. Irgendwann haben wir dann doch mit der Fließbandarbeit begonnen, denn 219 Strudel füllen sich nicht von selbst!

Clowns-StrudelSo eine große Küche hätte ich auch gerne für meine Supperclubs. Vergangenes Jahr habe ich da in einer Ein-Quadratmeter-Pfanne Kaiserschmarrn für 80 Leute gemacht, und das Eiklar konnten wir auch auf einmal mit dem Sprudler schlagen…wahnsinn.