Mulligatawny Soup

„Mulli-was?“ „Mull-i-ga-tow-ny.“ „Was ist das?“ „Das ist die Suppe, die bei Dinner for One als Vorspeise serviert wird.“ „Wie heißt die?“ „Mulligatowy.“ „Heißt das irgendwas?“ So ungefähr reagierte ein Freund, als ich ihm vom nächsten Dinner-Plan erzählte. Ja, aber heißt das was? Und ob! Glaubt man Onkel Wikipedia, dann kommt der Name aus dem Tamilischen, wo „Milagu thanni“ „Pfefferwasser“ heißt – denn die allereinfachste Version war wohl eine Gewürzsauce.

Die koloniale englisch-indische Küche hat dann viele Variationen hervorgebracht, meistens mit Huhn oder Lamm, oft mir Reis. Aber DAS Oritinalrezept gibt es nicht.

Das hatte mich auch schon gewundert, als ich mal nach passenden Rezepten gesucht habe. Ich habe dann aus einigen Vorlagen meine eigene Version kreiert – vegetarisch und mit Linsen statt mit Reis.

So geht sie:

Mulligatawny Soup

Erdnussöl

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

4cm (ein halber Daumen) Ingwer

2 grüne Chilischoten (eventuell die Samen entfernen, damits nicht zu scharf wird)

2 TL gemahlenen Koriander

je 1/4 TL gemahlener Zimt und Nelken

1 TL Kurkuma

4 Kardamoms

1 EL Curryblätter

je 1 Möhre, 1 Apfel, 1 große Kartoffel

200g rote Linsen

1.5l Wasser oder Brühe

1 EL Zitronensaft

500ml Kokosmilch

2EL Korianderblätter

So gehts:

– Zwiebel, Knoblauch, Ingwer würfeln und Chilis in feine Ringe schneiden

– Gewürze abmessen. Hinterher geht alles ganz schnell und das dauert länger als man denkt! Wo möglich, die Gewürze frisch im Mörser zerstoßen, dann schmecken sie toller.

– Apfel, Möhre und Kartoffel schälen und würfeln

– in einem Topf das Erdnussöl und die Butter erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Chilis, Gewürze (inkl. Curryblätter) so lange anbraten, bis die Zwiebel leicht braun und glasig ist und alles gut riecht. Nicht zu heiß, hier soll nix dunkel werden!

– Möhre, Apfel, Kartoffel, Linsen und kochende Brühe dazu und alles ca 15min kochen, bis das Gemüse durch ist

– Curryblätter und Kardamoms herausfischen. Alles pürieren. Das macht man am Besten portionsweise und während man alles in den Pürierbecher packt, kommt man gut an die Blätter und die Kardamoms.

– Wieder im Topf der Suppe den Zitronensaft und die Kokosmilch hinzufügen. Alles schön erhitzen, die Korianderblätter dazu und ab auf den Tisch.

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