Rumkugeln und Walnusspralinen

Das Kochbuch, aus dem ich bislang das meiste gekocht – oder besser: gebacken habe, ist Backvergnügen wie noch nie, 11. Auflage. Hier könnte ich es Julia aus Julie and Julia am schnellsten nachmachen… Während der Gemüsefond vor sich hinköchelte, habe ich auch aus dem letzten mir bis dahin noch fehlenden Kapitel etwas ausprobiert.

Zutaten für die Rumkugeln

Was für ein Kalorienfest! Los geht es mit den Rumkugeln. Tausendmal gegessen, aber nie wirklich drüber nachgedacht, wie die gemacht werden…und damit es nicht langweilig wird, das Rezept auch nicht vorher gelesen. So bleibt es so spannend wie ein Krimi.

 

Sahne aufgekocht, Edelbitterschokolade und Zartbitterkouvertüre darin aufgelöst, mit Rum und Mandeln vermischt und ab in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit mit den Walnusspralinen angefangen: Auch hier hatte ich vorher nur die Zutaten gelesen…das macht es wirklich spannend! Also schöne Walnüsse herausgesucht und nicht so schöne Walnüsse zu Mehl zerhechselt, mit Puderzucker gemischt und mit Rosenwasser zu Marzipan verarbeitet. Aha! Das ist also die Walnusspraline! Beim Probieren war ich etwas enttäuscht, lecker, aber das Rosenwasser war doch etwas penetrant. Obwohl nicht nicht mehr genügend hatte…heute, am nächsten Morgen, schmecken sie aber vorzüglich. Zartbitterkouvertüre geschmolzen, Teig ausgerollt und in Vierecke geschnitten, mit Kouvertüre überzogen und mit Walnüssen dekoriert. Einfacher gehts wirklich nicht!

Anschließend die Rumkugelmasse aus dem Kühlschrank geholt und Kugeln geformt. Dabei ständig die Hände unter kaltes Wasser gehalten, damit die Masse nicht an meinen Händen schmilzt. Nochmal ins Eisfach, während die Vollmilchkouvertüre schmilzt. Nach ein oder zwei Fehlversuchen war mir dann auch klar, wie es weiterging: Die Kugeln auf einen Zahnstocher pieksen, mit Kouvertüre überziehen, zum Antrocknen beiseite legen. Hier habe ich übrigens ca 50g weniger Schokolade gebraucht, als im Rezept angegeben. Anschließend die noch weiche, aber außen nicht mehr flüssigen Kugeln mit Schokoflocken überzogen und trocknen lassen. Puh, das hat gedauert! Der Gemüsefond war schon längst fertigund als die Pralinen es auch waren, habe ich die Zahlen meiner Küchenuhr ungefähr so scharf gesehen, wie hier zu sehen…

Saulecker.

Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Walnusspralinen sind einfach saulecker, und die Rumkugeln sind mit den gekauften auch wirklich nicht zu vergleichen.

Sehr gut für zukünftige Supperclubs geeignet!

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